Wochenkommentar

Heinrich Kleist und das allmähliche Denken beim Schreiben

PUBLIZIERT AM 22. Mai 2026 VON Matthias Zehnder

Was ist zuerst: die Idee oder der Text? Was für eine Frage, sagen Sie jetzt vielleicht, man kann doch nicht schreiben, bevor man eine Idee hat. Erst kommt das Denken, dann das Schreiben. Mag sein, dass das oft so ist. Ich erlebe es anders. Es kommt immer wieder vor, dass ich einen Gedanken erst beim Schreiben oder vielleicht sogar erst durch das Schreiben entwickle. Wenn ich nach den Ideen...

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AM 21. November 2018 VON Matthias Zehnder

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Alles Gute, Matthias Zehnder

Wochenkommentar

Max Frisch und der Körper als Korrektiv für das Ich

PUBLIZIERT AM 15. Mai 2026 VON Matthias Zehnder

In meinem persönlichen Umfeld ist eine Person an Demenz erkrankt. Noch bewältigt sie ihren Alltag erstaunlich gut, aber es kommt immer mal wieder zu rätselhaften Ereignissen. Ein Problem dabei ist, dass die Person kaum mehr zuverlässig Auskunft geben kann. Sie beantwortet Fragen immer prompt und sicher. Manchmal stimmt, was sie sagt, manchmal ist es offensichtlich falsch. Sie selbst ist immer überzeugt davon, die Wahrheit zu sagen. Wir benötigen zuweilen...

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Wochenkommentar

Karl Ove Knausgård und die Frage: Wer ist das Ich?

PUBLIZIERT AM 8. Mai 2026 VON Matthias Zehnder

Die KI schreibt besser, schneller und schöner als die meisten Menschen. Aber nur wir Menschen stecken in einem Körper, erleben die Welt mit allen Sinnen und können aus dieser erlebten Perspektive subjektiv schreiben. Deshalb habe ich Sie letzte Woche dazu aufgerufen, mehr Ich zu wagen beim Schreiben. Das heisst: auch in Sachtexten subjektiv zu schreiben. Schreiben aus der Ich-Perspektive ist unsere Chance. Und dann habe ich Claude aufgerufen, den...

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